Braucht mein Hund eine Hundeschule? Meine Erfahrung dazu...
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Braucht mein Hund eine Hundeschule? Meine Erfahrung dazu…

Braucht mein Hund eine Hundeschule? Meine Erfahrung dazu…

Bist du mit deinem Hund in die Hundeschule gegangen? Immer wieder lese ich in vielen Facebook-Gruppen: Kann mir jemand eine gute Hundeschule empfehlen? Ich möchte euch meine Erfahrung zum Thema Hundeschule mitteilen.

 


 

Braucht mein Hund eigentlich eine Hundeschule?

 

 

Die erste Frage die ich mir dazu stellen würde: Ist es dein erster Hund? Wenn ja, würde ich schon vorschlagen eine Hundeschule zu besuchen oder privates Training in Anspruch zu nehmen.

Ebenso wenn dein Hund Schwierigkeiten in gewissen Situationen hat und es statt besser, schlimmer wird.

 

 

 


 

Highway ist unser erster Hund. Deswegen war für uns klar eine Hundeschule aufzusuchen. Auch wir stellten uns die Frage: Welche Hundeschule ist die beste?. Es erzählte uns jeder Hundebesitzer das die Hundeschule, welcher er besuchte, die beste ist. Im Endeffekt mussten wir es aber selber rausfinden und nachdem der erste Versuch unseren Vorstellungen nicht entsprach, war der zweite umso besser.

 

Selbst im Winter mussten wir trainieren 😉

 

Durch fragen und diversen Empfehlungen kamen wir auf unsere Trainerin Steffi. Das tolle an diesem Training ist, es ist nicht ortsgebunden. Man traf sich immer an verschiedenen Orten um Highway auf alle möglichen Situationen vorzubereiten. Einmal nahm sie auch ihre eigenen Hunde mit, damit Highway auch lernt bei Ablenkung zu gehorchen. Highway lernte auch neben dem Rollstuhl zu laufen und auf Kommandos zu reagieren sodass er mir nicht in die Räder läuft. Ebenso fand ich es gut das Highway nicht mit Leckerli’s vollgestopft wurde. Am Anfang ist es klar das er zur Belohnung ein Leckerli bekommt. Doch das wurde schnell reduziert und wir lernten das ebenso Worte und Streicheleinheiten ausreichen ;).

 

 

 

 

 

 

 


„Niemals schimpfen, immer Leckerli’s geben, viel Kontakt mit anderen Hunden!“ Schwachsinn, sage ich.

 

Jeder Hund ist individuell und jeder Hund hat andere Anforderungen beim Training. „Niemals schimpfen!“ bekam ich mal zu hören. Was geschah: Highway tanzte mir auf der Nase rum. Wir sehen tagtäglich Hunde die mit Leckerli’s der tollste Hund auf Erden ist. Kaum hat Frauchen die Leckerli’s vergessen hat auch anscheinend der Hund vergessen was er machen soll. „Viel unter andere Hunde. Am besten auf einen Spielplatz oder in eine Hundezone!“, klar kann man mal machen aber ein Hund muss NICHT jeden Hund mögen. Immerhin mögen wir Zweibeiner ja auch nicht jeden 😉 . Man trifft viele Hunde schon beim spazieren gehen und die, wo sich Highway gut versteht, spielt er dann auch. Aber ich lasse ihm genauso die Freiheit auch andere Hunde nicht zu mögen.

 

 

Das wichtigste beim Training ist Vertrauen und einfach auch aufzuhören wenn man merkt der Hund kann nicht mehr. 10-15 Minuten reichen am Tag für Highway. Er kann alle Grundkommandos, ist brav mit- und ohne Leine und mehr brauchen wir nicht. Eigentlich wollten wir noch die Begleithundeprüfung machen aber ich will ihn nicht mit seiner kaputten Pfote (zum Thema Pfote noch hier ein Artikel) überfordern. Highway hat ein schönes Leben, kommt jeden Tag raus in die Natur, darf spielen und toben und mehr braucht er nicht. Doch auch das muss jeder für sich selber entscheiden.

 


 

Probiert einfach aus und achtet auf euren Hund. Ihr werdet merken wann ihr das richtige Training oder die richtige Hundeschule für euch gefunden habt. =)

 

 

 

 

 

 

 

Eure Steffi

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